Allgemein · Backpacking

Backpacking in Ireland

Unser erster ausführlicher Beitrag wird einen ganz wunderbaren Urlaub in einem faszinierenden Land wiederbeleben.

Im Sommer 2016 startete ich mein erstes Backpacking Abenteuer. Ziel war Irland.

Im folgenden werde ich meine Erfahrungen und Tipps zum Thema Backpacking schildern.

Bevor man eine Reise mit minimalem Gepäck beginnt, braucht man einen passenden, guten Rucksack. Meinen habe ich gebraucht gekauft. Detailliert wird es zum Rucksack kaufen einen eigenen Beitrag geben. Beim packen muss man auf das Gewicht achten, also weniger ist mehr. Dazu sieh dir doch meine Packliste an.
Wenn Flüge gebucht sind, der Rucksack gepackt ist und die Route steht, oder auch nicht, kann es los gehen.
Ich bin also zusammen mit meiner besten Freundin von Köln/Bonn nach Dublin geflogen. Von dort sind wir mit einem Bus in die Innenstadt gefahren. Zunächst haben wir unser Hostel gesucht und unser Gepäck abgeladen. Für alle wichtigen Unterlagen (Personalausweis, Krankenkassenkarte, Flüge, Geld, Buchungsunterlagen…) empfiehlt sich ein Brustbeutel, den man immer bei sich tragen kann. Alles andere kann man in guten Vertrauen auf die anderen Zimmergenossen vor Ort lassen. Natürlich kann man auch ein kleines Vorhängeschloss an seinem Rucksack befestigen. Aus meiner Erfahrung ist das aber nicht nötig gewesen.
Am ersten Abend haben wir uns also einen Überblick von unserer Umgebung verschafft und auswärts gegessen. Zurück im Hostel haben wir unsere 6 Zimmergenossinnen kennen gelernt. Es waren im Laufe der Zeit viele verschiedene Menschen & ganz unterschiedliche Nationen mit us in einem Zimmer. Wir haben Neuseeländer, Österreicher, Australier, Kanadier, Engländer, Deutsche, Franzosen, Belgier, Koreaner, Spanier, Italiener, Norweger und und und kennen gelernt. Anschluss zu finden war also wirklich überhaupt kein Problem. Man kommt super ins Gespräch & ein gemeinsamer Abend im Pub ergibt sich schnell.
Gereist sind wir mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Das bietet sich in Irland an, da es reichlich Bus Verbindungen gibt und man in den Reisebussen auch recht komfortabel reisen kann (WLAN, Klimaanlage, Toilette). Auch Unterwegs lernt man immer wieder nette Leute kennen. Außerdem kann man auch einfach mit Einheimischen ins Gespräch kommen. Hauptsächlich Teenager & ältere Iren reisen mit Bussen. Viele sind neugierig woher man kommt & was man in Irland noch vor hat. Jeder hat einen ultimativen Geheimtipp – für die natürlich die Zeit nicht immer reicht. Was außerdem für das Reisen mit ÖV spricht ist der Linksverkehr & die Preise. Mit Schülerausweis kann man ordentlich sparen, aber auch ohne sind die Fahrten nicht zu teuer.
Geschlafen haben wir im Zelt & in Hostel. Je nachdem zu welcher Jahreszeit man reist sollte man sich ersteres jedoch überlegen. Außerdem muss man sich zu beginn der Reise überlegen ob man eine feste Route hat, oder spontan ein Hostel oder Campingplatz sucht. Für die Hauptsaison ist zu sagen, dass eine Reservierung durchaus sinnvoll sein kann. Ein heißer Tipp für Irland ist jedoch, für alle die zelten mögen, ein Zelt einzupacken und Wild zu campen. Das ist gut für den Geldbeutel & in Irland überall erlaubt wo es nicht durch Schilder verboten ist (unter anderem an einigen Stränden). Oft kann man auch öffentliche Toiletten finden. Das ist natürlich nicht für jeden was…
Für alle anderen bieten sich die zahlreichen Hostels an. In Irland lagen die Preise bei 16-30 Euro pro Nacht. Abhängig von der Größe der Schlafsäle und ob man bereit ist in einem gemischten zu schlafen. Für uns kam das nicht in Frage. Trotzdem konnten wir in festem jedem Ort ein passendes Hostel mit freien Betten finden. Ein weiterer Vorteil von Schlafsälen ist, dass man sehr viele neue Leute kennen lernt. Wir haben die Größe auf 8 Frauen begrenzt, und zum Teil sogar in halb leeren Sälen geschlafen. Ohrstöpsel kann ich trotzdem nur ans Herz legen! Mir haben sie doch einige Stunden schlaf gerettet.
Viele Aktivitäten kann man gut vor Ort buchen & planen. Es bietet sich zum Beispiel an ein Fahrrad auszuleihen oder zu Fuß die Orte zu erforschen. Selbst kleine Orte haben meist eine Touristeninformation, oder man fragt Einheimische, die in aller Regel gerne und ausführlich erklären.
Backpacking war für mich eine ganz besondere Art von Urlaub. Wir waren sehr nah dran an den Einheimischen, haben eine Menge netter Menschen kennen gelernt & Irland wirklich erlebt. In den 4 Wochen haben wir viele Orte gesehen, auch ohne Auto. Wir haben mit super unterschiedlichen Leuten geredet, tolle Geschichten gehört & unbekannte Plätze gesehen.

Ich kann Backpacking jedem empfehlen, der ein Land & seine Leute besser kennen lernen will, und der auch internationale Kontakte knüpfen möchte.

Kleine Info am Rande: Auf den Fotos sieht man die “Cliffs of Moher” im County Claire, den “Giants Causeway” in Nordirland, Dublin, Connemara, Glenveagh & Achill Island.

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