Allgemein · Backpacking

Reiseroute Irland

Unsere Reiseroute füllt gemütlich 4 Wochen, ist sowohl für Camper als auch Hostel-Reisende geeignet & eignet sich für Einsteiger!

Natürlich kannst du weitere Abstecher machen, es gibt noch so viel mehr was es sich zu sehen lohnt! Unser Vorteil war, dass es nicht unser erster Irland Aufenthalt war. Dadurch kannten wir einige Orte schon & konnten sie auslassen. Außerdem konnten wir bei vielen Freunden unterkommen.

Beginnen kann man an jedem Flughafen (Cork, Shannon, Kerry, Knock, Dublin, Belfast..) da es eine Rundreise ist. Es ist empfehlenswert auf die Ferienzeiten zu achten, da Irland ein durchaus beliebtes Reiseziel ist.

Unsere Reise startete in Dublin. Die Hauptstadt Irlands bietet unteranderem Kultur & Party und ist somit für jederman einen Besuch wert. Besonders hervorheben möchte ich einen Besuch im Trinity College & den Stephens Green. Die Bibliothek und auch das Außengelände von Irlands berühmtester Universität lassen einen fühlen wie in einer anderen Welt. Es ist ruhig, obwohl super zentral gelegen. Es ist alt & es ist beeindruckend. Die Bibliothek mit dem Book of Kells kostet Eintritt, ist diesem aber wert. Bücherregale bis zur hohen Decke, lange Gänge und eine beeindruckende Ruhe. Ähnliches gilt für den Stadtpark. Hier kann man sich hinlegen und einfach mal genießen. Dem Trubel entkommen & Irland atmen.


Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Letterkenny gereist. Hier sind wir einige Tage im Apple Hostel geblieben (ein gemütliches, familiäres Hostel was wir gerne weiterempfehlen können). Letterkenny eignet sich super als Ausgangspunkt für Besuche nach Nordirland, wo man die ‘Carrick A Rede Rope Bridge‘ nicht verpassen darf.


& auch der ‘Giants Causeway‘ darf auf keiner Reiseroute fehlen. Für Nordirland gibt es ein super Ticket mit dem man die Busroute zwischen Londonderry und Belfast den ganzen Tag nutzen kann – einfach die freundlichen Busmitarbeiter fragen und so auch noch ins Gespräch kommen. 

Außerdem kann man von Letterkenny aus mit einem privaten Bus für kleines Geld in den Glenveagh National Park fahren. Der größte von Irlands sechs Nationalparksparks lockt mit einem wunderschönen See, schönen Wanderrouten, einem tollen Blumengarten und viel Tradition. Es gibt einen Shuttle vom Eingang zur Burg, oder man spaziert die 4km am Wasser entlang.

Weiter ging es nach Westport. Westport ist ein kleiner Ort, gelegen am Greenway, einem 43km langem Radweg. Dieser führt von den Achille Islands nach Westport & ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Die Achille Islands kann man auch mit dem Rad besuchen, allerdings muss man vorher einen Shuttlebus organisieren, denn beides ist wirklich viel für einen Tag. Aber wenn man sich für die Insel entscheidet wird man mit wunderschöner fast unberührter Natur belohnt. Wilde Schafe, raue Natur und wenig Menschen. 

Außerdem gibt es das Westport House und einige süße Pubs. Ein ganz persönlicher super heißer Tipp ist eine Tour durch Connemara mit ‘off the beaten track‘. Nicht ganz preiswert aber alles wert! Extra für uns beide ist der nette Herr (ich glaube er hieß Michael) los gefahren. Geplant waren 3h. Tatsächlich waren es 5h!! 5 Stunden auf Straßen, die keine Straßen waren, zu Stränden die wir alleine niemals gefunden hätten, die aber so wunderschön waren das man am liebsten dort geblieben wäre. Durch Orte die kaum ein Reisender sieht, zu Aussichtspunkten und doch wieder abseits der üblichen Strecken. Einen kleinen Abstecher zum Connemara Nationalpark war sogar auch noch drin. Die ganze Zeit im persönlichen Gespräch & mit Erzählungen aus alter irischer Kultur. Wenn ihr hier seid und noch einen Tag Zeit habt.. macht das! Und nehmt Badesachen mit. Es ist wirklich eine einzigartige Tour!

Dann ging es einige Orte weiter nach Clifden. In Clifden haben wir uns für einen Campingplatz entschieden. Leider kamen wir dort ohne Auto nirgendwo hin. Doch Not macht kreativ und so wurden wir von netten Campingnachbarn zum Essen eingeladen. Tipp: informiert euch vorher was ‘Küche’ bedeutet. Zum Teil sind es Tip top ausgestattete Küchen, zum Teil aber auch nur Teeküchen mit einer Mikrowelle. Aber natürlich gehört auch das zum Backpacking. Außer diesem Vorfall genossen wir hier einen eigenen Stand und das glasklare Wasser. Bei Ebbe kann man sogar bis zu einer Insel wandern, die unbewohnt ist.

Unser nächstes Ziel war Ballinasloe. Es war eines meiner ganz persönlichen Highlights, denn hier kamen wir in dem Kloster der Tante meiner Freundin unter. Ansonsten hat der Ort allerdings nicht sehr viel zu bieten. Für uns standen Tagestouren nach Galway & besinnliche Ruhe zwischen Nonnen an. Für dich wäre Galway wahrscheinlich der spannendere Ort. Galway ist eine große Stadt, in der man sowohl Shopping als auch Kultur findet. Es gibt wunderschöne Gebäude, Museen, Sportstadien, alte pubs & Einkaufsstraßen.


Unser nächster Stop war der wunderschöne Fischerort Doolin. In der Nähe der berühmten ‘Cliffs of Moher‘ gelegen lockt er mit einigen Hotels, Hostels, Campingplätzen & einem Golf course. Es gibt einige Pubs und kleinere Läden. Ein Küstenwanderweg führt zu den Klippen. Beides ist eine tolle Erfahrung!


Anschließend haben wir Listowel besucht. Der Ort gelegen in Kerry bietet Platz für die Races und die writers week. Zu diesem Terminen wird es ganz schön voll in dem sonst eher beschaulichen Ort. Es gibt einige Pubs, einen Rugbyverein (in dem ich selber Mitglied bin), ein Theater, ein Kino.. außerdem kann man vor hier aus tolle Touren nach Dingle, Tralee, dem Ring of Kerry & Killarney mit dem absolut wundervollen Killarney National Park machen. Generell lohnt es sich für den County Kerry mehr Zeit ein zu planen. Den Ring of Kerry kann man auch mit dem Fahrrad fahren. Und Dingle gehört zu den  absoluten Kultorten. Pubs, Livemusik, der Delfin Fungi.. ich kann es jedem nur ans Herz legen hier einen Abstecher hin zu machen. Das gleiche gilt für den Killarney National Park.


Mit dem Bus ging es dann nach Cork. Cork ist eine große Stadt in Irland und alleine einen Besuch wert. Zudem kann man einen Abstecher nach Kinsale machen.




weiter ging es nach Waterford & Cashel. Cashel, ein durch die Historie bekannter Ort lockt mit Ruinen & viel Geschichte. Auch dieser Ort ist voller Charme. Ein Abstecher ist in den bekannten Ort Killkenny möglich. Waterford lockt mit süßen Restaurants. Meiner Meinung nach gibt es aber attraktivere Städtchen in Irland.


Von Cashel ging es zurück nach Dublin. Wenn dann noch genug Zeit ist empfehle ich einen Abstecher in die Wicklow Mountains. Das steht auch auf meiner List sehr weit oben, denn wir haben es leider dieses Mal nicht mehr geschafft. Es gibt aber nur zwei Busse pro Tag und wenige Hostels, also vorher gut planen!

 

Einen Monat Irland war viel zu wenig, trotzdem kann ich es jedem empfehlen. Ein einzigartiges Land! ☘️

 

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